Information Fischerparadies Haidersee Haidersee das Fischerparadies im Obervinschgau! Der Haidersee liegt im Obersten Vinschgau auf 1450.- m Höhe direkt am Dorf St.  Valentin auf der Haide. Man kann schon sagen, einer der schönsten  naturbelassenen See im Alpenraum. Der See in der Gemeinde Graun hat eine  Oberfläche von 89 ha, eine maximale Tiefe von 15 m und ein Insgesamt -  Wasservolumen von ca 6 Millionen m3.   Der Hauptzufluss des Haidersee erfolgt über die Etsch, welches aus dem Reschen-  Stausee geleitet wird und dem Zerzerbach vom Zerzertal   Vor 680 Jahren wurden bereits die Mönche schon laut Stiftung des Landesfürsten  König Heinrich vom Jahre 1326 der von ihm gegründeten Kartause Allerengelberg im Schnalstal mit den Hechten,  Pfrillen, Renken und Äschen des fischreichen Haidersees versorgt.   Im Zuge der Aufhebung wurde 1782 die Kartause Allerengelberg in Schnals durch Verfügung von Kaiser Josef II  aufgehoben. 1787 kaufte Gabriel Blaas  den Haidersee von der staatlichen Verwaltungsbehörde. 1837 wurde dessen Sohn Eustach Besitzer des Sees und  verkaufte diesen 1860 an Karl Stecher (Seeparzelle mit Grund,Wasser und Fischerreirecht) und ist seither in  Familienbesitz, wobei man heute nur mehr im Besitze des Fischereirechtes ist.   Der Haidersee wird heute von den Fischereirechtsinhabern Plangger Alfred und Angerer Karl in Zusammenarbeit mit  dem Verein Haiderseefreunde bewirtschaftet.   Der Haidersee ist weit um von den Fischern und Anglern auch als Fischerparadies im Obervinschgau bekannt.   Renken, verschiedene Forellenarten, Hechte, Barsche sind im fischreichen Gewässer zu finden. Besonders  hervorzuheben ist dabei die Renke (Coregunus) die als einzigartiger Bestand in Südtirol gilt. Diese Renkenart Sie ist  silbern glänzend und hat keine auffallenden Färbungen bzw. Muster und hat sie relativ große Schuppen. Sie ernährt  sich hauptsächlich von kleinen Wassertieren am Boden und von Kleintieren in der Freiwasserzone. Diese Fischart ist  besonders in der Frühjahrzeit relativ auch vom Ufer aus leicht zu fangen.   Befischt wird diese erwähnte Fischart hauptsächlich mit Schwimmer und künstlichen Nymphen. Die Farbe und Machart  sind das Geheimnis für eine gutes Fangergebnis. Weitere kleinere Fangtechniken sind oft sehr schwer von den "Alten"  erfahrenen Fischern abzuschauen. Viele Stammfischerkunden besitzen ein privates elektrobetriebenes Boot und  genießen neben der Fischerei die gute Luft und die herrliche Gegend rund um den Haidersee.   Der gute Fischbestand wird zusätzlich durch Besatzmaßnahmen von Seeforellen in der Größe von über 30 cm und  zwischen 18 und 20 cm gestärkt. Der Einsatz von Jungfischen soll auf längere Frist eine naturnahes Wachstum  garantieren. Auch die Fischereirechtsbesitzer versuchen schon seit Jahren ab dem Frühjahr Seeforellensetzlinge  aufzuziehen und diese im Spätherbst als zusätzlichen Besatz in der Größe von ca 20 cm in den Haidersee  auszusetzen. Neben Enten, Blässhühner, Möwen bevölkern auch eine stattliche Anzahl von Haubentauchern den  Haidersee. Die unter Naturschutz stehenden Haubentaucher werden von den Fischern nicht gern gesehen, nachdem  diese durch langanhaltige Tauchgänge die Jungfischbestand drastisch reduzieren. Veschiedene Schreiben und  Hinweise bei den zuständigen Ämtern haben bis zum heutigen Tage keine Intervention bewirkt. Als Fischfresser haben  sich die Haubentaucher unter den Sportfischern erbitterte Feinde gemacht.   Der einladenden Rundumwanderweg von 4,5 km um den Haidersee wird immer stärker von den Fischerbegleitern -  Familien, Einheimischen und Gästen in Anspruch genommen. Neben wandern, spazierengehen, laufen und Nordic  walking wird dieser schöne Wanderweg auch von den Radfahrern viel genützt.   Einfach herrlich am Haidersee, sie finden Abstand zum Alltag und tauchen in die Natur ein.  in Bearbeitung ....mehr Veröffentlichung Zeitschrift der Fischer -siehe verschiedene Veröffentlichungen in der Verbandszeitschrift: ... ...   Navigation
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